Mittwoch, 10. Dezember 2008

Zambiza Christmas Party

3ooo Leute werden erwartet...wenn man sowas hört, klingt das auf jeden Fall viel aber wie viele Leute das sind, kann man sich eigentlich echt gar nicht vorstellen. Sogar 4000 Menschen waren dann schlussendlich auf der, von Extreme Response organisierten, Weihnachtsfeier auf der Müllkippe. Ich hatte mich für eines der vielen Spiele eingetragen und so die angenehme Aufgabe gehabt, den ganzen Tag nichts anderes zu machen, als mit den Kindern und Erwachsenen zu spielen und dafür Bonbons zu verteilen. Auf der riesen Fläche gab es noch viele, viele andere Spiele, einen Stand wo die Leute zusammen mit dem Weihnachtsmann Fotos machen konnten, basteln, Facepainting, eine große Bühne und natürlich essen...
Die Menschen, die zu der Weihnachtsfeier gekommen sind, waren so dankbar und keiner war sich zu schade, für 3 Bonbons bei den Spielen mitzumachen oder stundenlang für ein Bild mit dem Weihnachtsmann anzustehen...vielleicht das einzige Familienfoto das sie haben...
Die ganze Sache war eine echt schöne Erfahrung und ich habe wirklich viel mitgenommen davon...nicht nur einen Sonnenbrand und schmerzhaften Muskelkater, sondern, dass ich so viele Dinge habe für die ich dankbar sein kann und wie schade es ist, dass man die kleinen Dinge gar nicht mehr zu schätzen weiß..

Ich habe so viele tolle Fotos machen können und "ein paar" stelle ich mal rein...



















Mittwoch, 3. Dezember 2008

Y otra vez...feliz cumpleaños

David, du Mann, Herzlichen Glückwunsch und Gottes Segen zum Geburtstag! Ich habe immer sehr viel Spaß mit dir, gerade wenn ich daran denke wo dieses Bild entstanden ist...beim Katjas grandiosem bundesligaverdächtigem Fußballspiel! Genieß das Jahr auch wenn die Besten fehlen :)

Dienstag, 2. Dezember 2008

Feliz Cumpleaños!

Liebe Claire-Madeleine! Ich wünsche dir alles Gute und Gottes Segen zu deinem 12. Geburtstag. Schade, dass ich nicht da sein kann aber ich denke an dich und vermisse dich, meine Kleine!

Montag, 1. Dezember 2008

Papallacta reloaded

Über das erste Adventswochenende sind wir mit einigen andern deutschen Missionaren zusammen ins Gästehaus in Papallacta gefahren um dort Plätzchen zu backen und zu entspannen. Diesmal war ich aber kaum in den heißen Quellen sondern habe die Gegend rund um Papallacta erwandert... ich denke Bilder sagen mehr als Worte...


Auf einer der Wanderungen habe ich etwas echt cooles gefunden. Das Bild für meinen Blog, habe ich damals in Deutschland im Internet gefunden als ich in einer Fotocommunity "Ecuador" eingegeben habe. Ich habe es dann genommen, weil ich fand das es gut zu einem Missionseinsatz passt. Hier in Papallacta habe ich dann genau das Schild gefunden. Das war echt eine schöne Bestätigung für mich und meine Zeit hier...

Auf dem Rückweg nach Quito konnten wir dann auch noch einmal richtig gut einen der schneebedeckten Vulkane sehen die sonst immer unter Wolken versteckt sind.

Besuch in Pifo


Auf dem Weg nach Papallacta sind wie vorher noch bei einer Missionsfamilie vorbeigefahren die in Pifo wohnt. Dort standen und stehen immer noch einige Antennen von HCJB. Leider wird das nicht mehr lange so bleiben, denn bald soll auch noch der Rest abgebaut werden. Von dort aus gingen die deutschen Sendungen bis Oktober 2008 nach Deutschland. Seit immer mehr Antennen abgebaut werden, kommen die Sendungen jetzt aus Frankreich und nicht mehr dirket hier aus Ecuador. Der Flughafen der zur Zeit mitten in Quito liegt, soll aus Sicherheitsgründen nach Pifo verlegt werden und die Antenne sind zu hoch und müssen deswegen abgebaut werden. Auch ist das Signal das sie aussenden sehr stark und könnte den Flugverkehr stöhren. Deswegen sieht es jetzt schon sehr traurig aus...


Freitag, 21. November 2008

Mitad del Mundo...Mitte der Welt?

Ich muss gestehen, dass ich in meiner Schulzeit schon schlimme Rechenfehler gemacht habe, aber ich denke nicht, dass man diese vergleichen kann mit dem der hier in Ecuador bei einer DER Touristenattraktion überhaupt passiert ist. So schön auch alles hergerichtet ist in der Ciudad Mitad del Mundo (Stadt der Mitte der Welt) nützt es doch nichts wenn der wirkliche Äquator einige hundert Meter abseits von dem riesigen Denkmal und der schönen roten Linie liegt. Trotzdem hat es mir dort sehr gut gefallen und was das Festhalten dieses Momentes anhand der digitalen Fotografie angeht, eignet sich dieser Ort auch viel besser…

An diesem Punkt musste man sich erstmal in die Schlange der ganzen anderen Touris anstellen, die sich auch genau in der Mitte der Erde fotografieren lassen wollten :)



Die oblogatorischen Bilder...

Die Nord- und Südhälfte vom Denkmal aus.



Danach sind wir dann immer bergauf gewandert um den einzigen bewohnten aktiven Vulkankrater auf der Welt zu sehen. Als wir dann endlich dort oben angekommen waren, hat uns der Guide auf Grund des Nebels davon abgeraten noch weiter an den Rand des Kraters zu klettern, da die Sicht wohl eher dürftig sein würde. Einen echten Tourist hält die Meinung eines Einheimischen aber nicht davon ab 15 Minuten lang einen steilen Trampelpfad nach oben zu kraxeln um dann anschließend...naja nichts zu sehen außer Nebel. Der Guide hat sich auch immer über uns lustig gemacht und Dinge gesagt wie: Wenn hier jetzt nicht der dichte Nebel wäre, könnte man weit unten im Tal die Felder der Einheimischen sehen. Mh... Es war trotzdem ein besonderes Gefühl direkt am Anhang zu stehen und unter sich nichts anderes als Nebel zu sehen und ich sage das nicht nur weil der ganze Aufstieg sonst umsonst gewesen wäre...


Der Weg zum Aussichtspunkt ließ nicht gerade klare Sicht verheißen...
Dorothea vor dem Eingang ins Nichts.

Und der Blick runter in den einzigen bewohnten Vulkankrater...


Wenigstens war unser Führer noch so freundlich uns auf dem Schild zu zeigen, was man HÄTTE sehen können...

Nach der leichten Enttäuschung waren wir dann noch beim richtigen Äquator wo man alle möglichen Experimente machen konnte die beweisen, dass man sich auf dem Äquator befindet.
Zum Beispiel, das Wasserexperiment welches gezeigt hat, dass Wasser auf dem Äquator gerade nach unten abläuft, auf der nördlichen Hälfte im Strudel gegen den Uhrzeigersinn und auf der südlichen Hälfte im Uhrzeigersinn..naja oder andersherum, ich war sehr müde vom Krater...
Außerdem wurde uns auch noch bewiesen, dass man auf dem Äquator viel weniger Kraft hat als daneben. So ist es einem dort kaum möglich den Daumen und Zeigefinger zusammenzuhalten wenn jemand daran zieht. Ich kann jetzt nicht behaupten, dass es sonst unmöglich ist meinen Stahlgriff zu lockern aber auf der Linie hat man sich doch sehr schwach gefühlt. Auch ist es dort nicht möglich gerade auf der Äquatorlinie zu gehen.


Auf der Äquatorlinie kann man auch noch ein Ei auf einen Nagel stellen, ohne dass es runterfällt. Auch das habe ich leider nur halb geschafft:



Hier noch ein Bild für Julian, der in Kenia ja auch in Äquatornähe ist.

Und noch ein paar tierische Eindrücke, die ich auf dem Ausflug gesammelt habe...


Wenn ich mal reich bin probiere ich vielleicht auch mal diese hundegroßen Meerschweinchen am Spieß.