ein verlängertes Wochenende verbracht. In Cuenca angekommen haben wir, nach ein paar absoluten Nieten, auch gleich ein günstiges Hostel gefunden. Ich weiß nicht mehr genau, ob es die vorhandene Tür vor der Toilette oder der riesige Fernseher mit gratis Kabelfernsehen war, was uns schlussendlich überzeugt hat... Da es hier schon früh dunkel wird und man dann abends nicht mehr allzu lange auf der Straße sein sollte, hat der Fernseher sich abends als sehr nützlich erwiesen. Am Donnerstag abend waren wir auch nur zum Essen in der Stadt und sind dann gleich wieder zurück ins Hostel gefahren, weil es auch am nächsten Morgen schon früh losgehen sollte.
Freitag
Am Freitag standen vormittags die Inkaruinen von Ingapirca auf dem Programm. Die Fahrt dahin kam mir gar nicht so lange vor wie sie wirklich war, weil die Landschaft auf der anderen Seite des Busfensters wirklich sehr schön war. Ein paar Beispiele?
Mir haben am besten die "Grafittis auf den Pflanzen gefallen
auf denen sich die Ruinenbesucher verewigt hatten. Anschließend sind die anderen, ich und mein unglaublicher Sonnenbrand wieder zurück nach Cuenca gefahren um dort ENDLICH etwas zu essen. Lonely Planet war wie immer eine große Hilfe bei der Auswahl des Restaurants obwohl ein Restaurant dessen Auffahrt mit Knochen gepflastert ist ja auch gar nicht schlecht sein kann...
Diesen Tag hatten wir ganz Cuenca gewidmet. Naja nicht ganz Cuenca. Zum Frühstück waren wir nämlich im Café Austria und endlich gab es mal wieder richtiges Frühstück! Sehr lecker. Das Café selbst war von oben bis unten mit Klischees gepflastert und so durten natürlich riesige Bilder von Mozart und Schloss Neuschwanstein (?!) nicht fehlen. Anschließend waren wir(ja ich konnte es auch nicht glauben das ich da war) den ganzen Morgen in einem Museum. Es war aber gar nicht so schlecht, da es draußen riesige Anlagen mit Inkasiedlungen und Gärten gab.
Den Rest des Nachmittags haben wir uns dann Cuenca angeguckt, eine Stadt die nicht nur auf Grund ihrer vielen Kirchen, Parks und gefahrlos begehbaren Bürgersteigen mir um einiges besser gefallen hat als Quito. Ich werde mich demnächst melden um euch zu informieren ob die HCJB Leitung unserem Vorschlag zugestimmt hat, das komplette Gelände dorthin zu verlegen...
Ein weiteres must-see laut Lonely Planet ist ein alter Mann der berühmt ist für seine schönen Panamahüte. Dafür das auch Cuenca eben dafür bekannt ist haben wir ehrlich gesagt aber nicht allzu viele gesehen...den Mann natürlich schon, auch wenn sich dort niemand wirklich einen Hut leisten konnte oder wollte.
Sonntag
Da wir abends um 6 schon wieder zurück nach Quito geflogen sind, haben wir den Bus um neun Uhr morgens nach Chordeleg genommen um noch so viel wie möglich zu sehen. Obwohl die Fahrt diesmal nur eine Stunde dauerte, kam es mir viel länger vor, da der Bus wirklich unglaublich unbequem war! Chordeleg selbst ist eine wirklich schöne Kleinstadt aber da sie abgesehen von der schönen Aussicht hauptsächlich für den Verkauf von sehr günstigem und schönem Silberschmuck bekannt ist, gibt es auf Grund der großen Ablenkung nur dieses eine Bild...
Dann war unsere Reise auch schon vorbei und nach einer 3/4 Stunde Verspätung des Abfluges und nach einem ebensolangen Flug waren wir dann auch schon wieder zurück in Quito. Beim Landeanflug fühlte es sich auch schon fast wie nach Hause kommen an. Aber nur fast. Mein richtiges zu Hause hat schließlich nur eine Hauptstraße und auch keinen Flughafen...
Ach ja, ich habe Lamas gesehen... das Geschirr verrät allerdings, dass sie nicht wirklich frei rumgelaufen sind aber ich denke es war trotzdem ein Foto wert
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