Freitag, 10. Oktober 2008

Abflug Deutschland und...Ankunft Ecuador!!

Alles in Allem kann man sagen, dass der Flug an Unkompliziertheit nicht mehr zu übertreffen war. Das Verabschieden von Familie und Freunden war zwar auch nach dem unfreiwilligen Extratag zu Hause auf keinen Fall leichter, aber nach der ersten Kontrolle war ich sowieso zu aufgeregt um traurig zu sein.

Der Flug nach Atlanta ist unglaublich ruhig verlaufen....zu ruhig! Die Fernseher an Board haben nicht funktioniert und da die hart arbeitenden Flugbegleiterinnen ihr Schlafzelt an dem Fach befestigt hatten in dem ich ALLE meine Sachen verstaut hatte, habe ich einfach 9 1/2 Stunden dagesessen und absolut gar nichts gemacht. Dafür bin ich mittlerweile so gut mit den Sicherheitsanweisungen vertraut, dass ich morgen bei Delta anfangen könnte.Von dem riesen Chaosflughafen in Atlanta hatte ich nichts Gutes gehört und nachdem ich auf Grund eines Missverständnisses 1 1/2 Stunden im Zoll gesessen hatte (was sollen die auch kontrollieren wenn man gar kein Gepäck hat?!), kann ich dem Gehörten auch nicht widersprechen. Auf dem Flug nach Quito hatte ich sogar so viel Platz, dass ich gemütlich hätte schlafen können, allerdings war ich viel zu abgelenkt von dem on-board Entertainment direkt vor mir.

Als wir dann im Landeanflug über Quito waren, war das Entschädigung genug für die lange Reise. Natürlich war mir schon immer klar, dass Kirchheide keine Metropole und Lemgo keine Weltstadt ist, aber ich habe mich noch nie so sehr wie ein kleines Dorfmädchen gefühlt wie bei diesem Anblick. Die Stadt ist einfach riesig und es sah so schön aus im Dunkeln mit den Lichtern bis hoch in die Berge. Angekommen ging dann alles auch ganz schnell. Vom Visum, dem Abholen der Koffer, die auch tatsächlich da waren, bis zum Treffen mit den Leuten von HCJB hat einfach alles geklappt.

Den Großteil der Fahrt bis zur Wohnung haben wir auf dem Parkplatz des Flughafens verbracht, wo ich dann auch schon mal einen ersten Einblick in das Verkehrschaos Quitos erhalten konnte. Endlich angekommen war ich so müde, dass ich noch nicht mal die ganze Wohnung angeguckt habe, sondern mich ausschließlich auf die Nutzung des Schlafzimmers beschränkt habe...

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